Wo wir helfen

Popayán – Pasto – Medellín

In POPAYAN begannen wir 1979 mit der Unterstützung einzelner Kinder, damit sie die weiterführende Schule besuchen konnten. In dieser Hauptstadt einer der ärmsten Provinzen im Süden Kolumbiens sind im Laufe der vergangenen Jahre immer mehr Flüchtlinge und Vertriebene des Bürgerkrieges aus allen Teilen des Landes angekommen. Da die Umgebung zu den traditionellen Stammgebieten der Guerilla gehört, sind Kämpfe zwischen allen bewaffneten Parteien und ungesetzlichen Gruppen an der Tagesordnung und treffen am schlimmsten die Indígenas. Von den wenigen überlebenden Ureinwohnern Kolumbiens lebt der größte Teil im Süden des Landes und leidet am stärksten unter gewaltsamen Vertreibungen.

Die ganz im Süden Kolumbiens, an der Grenze zu Ekuador gelegene Provinz Narino ist noch mehr von Indígenas geprägt als das Cauca, von noch größerer Armut, Arbeitslosigkeit, Elend und klimatischer Kälte. Auch hier ist die Hauptstadt übervoll von Flüchtlingen aus allen Teilen des Landes, die verzweifelt versuchen, Arbeit, Unterkunft und Möglichkeiten zum Überleben zu finden. In PASTO haben wir seit vielen Jahren kostenlos die Räumlichkeiten zur Betreuung der Kinder von PROINCO zur Verfügung, einem kolumbianischen sozialen Werk im Arbeiterviertel LOS OBREROS. Die Familien hier zeichnen sich durch besonders große Solidarität untereinander aus, durch Hilfsbereitschaft und Fleiß.