Hoffnung für Kinder ohne Zukunft, Popayan: 1. Quartal 2021

Die KINDERHILFE – ihre Arbeit und ihre Bedeutung – soll einmal am Beispiel der Geschichte eines Menschen, der zu dieser wundervollen Einrichtung gehört, erklärt werden.

Die weltweite Corona-Krise hat zu vielen Veränderungen geführt. Was als feste Einrichtung galt, als Vorhaben, als Projekt oder als Routine, wandelte sich von einem Moment zum anderen. Dennoch wurde die Philosophie des Vereins in keinsterweise beeinträchtigt. Alles beruht weiterhin auf Liebe, Schutz und Gleichheit und natürlich der für jeden Menschen lebensnotwendigen Ernährung.

Im Haupthaus werden jetzt um die 32 Schulkinder aus den Klassen eins bis elf ganztägig betreut. Die meisten erledigen ihre Schulaufgaben auf Arbeitsblättern, die in der Schule gekauft und abgeholt werden müssen. Virtuellen Unterricht für alle Kinder im Verein zu organisieren, wäre unmöglich, weil es für so viele keine Geräte gibt. Außerdem ist ein Tablet oder ein Handy nicht angebracht, wenn diese Kinder es nicht effizient nutzen können, denn im Internet in Kolumbien gibt es keine Beschränkungen, so dass es für Kinder leicht ist auf Dinge stoßen, die für sie schlecht sind, wie Drogen, Pornographie und Gewalt – alles, was sie schon täglich in ihrem Umfeld erleben müssen. Abgesehen von den Kindern, die hier direkt betreut werden, kümmern sich unsere Mitarbeiterinnen auch noch um jene, die zu Hause bleiben, besonders um deren Probleme und Konflikte innerhalb der Familie. Dazu gehört auch die Begleitung eines Mädchens, bei dem eine „Osteomyelitis“ diagnostiziert wurde oder einer anderen Familie, bei der bei der Mutter eine akute Leukämie entdeckt wurde. Die Begleitung solcher Familien, zusätzlich noch zu den Kindern, die ihren Schulunterricht zuhause absolvieren, kostet viel mehr als die normale Arbeitszeit, und trotzdem können wir leider aus Platzgründen immer noch nicht alle wieder aufnehmen.

Die Betreuerinnen im Verein bevorzugen im Hinblick auf die „Philosophie“ des Vereins und der Wesensbildung den Schulunterricht durch Arbeitsblätter und Aufgaben, auch wenn das Mehrarbeit bedeutet. In der KINDERHILFE geht es eben nicht darum, die leichteren Wege zu gehen. Es geht darum, dass die Arbeit die Kinder und Jugendlichen positiv beeinflusst, dass es um wirkliches Lernen geht und dass sie am Ende das Schuljahr schaffen können, weil sie hier bei der Anfertigung ihrer Arbeiten und Aufgaben wirklich etwas lernen. Dafür hat jede Gruppe zwei besonders ausgebildete Mitarbeiterinnen, die den Lehrstoff mit den Kindern durchgehen und ihnen die Aufgaben und Arbeiten erklären können. Eine so personalisierte Erziehung und Bildung gibt es in Kolumbien an keinem anderen Ort, denn der Staat schickt die Kinder nach Hause ohne sich um deren Lebensumstände zu kümmern. In den Statistiken sieht man, dass viele Kinder allein bleiben oder Opfer von sexueller und innerfamiliärer Gewalt werden und in alarmierenden Umständen leben. Es gibt nicht einmal einen Plan, um der Verwahrlosung unserer kolumbianischen Kinder vorzubeugen.

Um auf das Thema Schulbildung zurückzukommen, die meisten Schüler hier erhalten alle zwei Monate ein umfassendes Paket mit Arbeitsplänen aller Unterrichtsfächer, das 10.000 Pesos kostet. Dieses enthält ein Paket für jedes Fach, und jeder Fachlehrer schickt darin ungefähr 5 Hausaufgaben, in den Fächern Mathematik, Geometrie, Naturkunde, Sozialkunde, Religion, Sport, Englisch, Spanisch und Literatur, Demokratie, Ethik und Werte, Technologie und Informatik. Das sind sehr viele Aufgaben und Arbeiten auf einmal, weshalb die Betreuerinnen ihre Zeit sehr gut aufteilen müssen, viel nachschlagen und den Kindern zeigen, wo sie etwas finden können und es ihnen erklären. Sie müssen die Arbeiten kontrollieren, um den Anforderungen der Schule zu genügen. Daneben müssen sie aber auch auf gute Hygiene achten, die Einhaltung der Abstandsregeln, der Desinfektionen und dem Händewaschen alle zwei Stunden, um so eine Infektion mit Covid-19 vorzubeugen.

Der Tagesablauf ist für alle unterschiedlich. Einige der Jugendliche erhalten virtuellen Unterricht. Ihre Schulen ermöglichen ihnen nicht, mittels Arbeitsplänen und Anweisungen zu lernen, sondern halten Unterricht für wichtiger. Dann sehen sich die Eltern gezwungen Geld aufzutreiben, um ein gebrauchtes Handy zu kaufen, mit dem die Kinder dem Unterricht folgen können. Die KINDERHILFE ermöglicht ihnen dazu den Zugang zum Internet. Dafür mussten wir das Internet um „Gigas“ und Breitband erweitern, was für den Verein zu höheren Gebühren führte. Das gilt auch für den Stromverbrauch, da jetzt viele Geräte gleichzeitig genutzt werden, die ständig aufgeladen werden müssen.

Tagsüber gibt es eine Mischung verschiedener Aktivitäten. Die Betreuerinnen müssen sehr geschickt darin sein dabei den Überblick zu behalten. Während einige Unterricht bekommen, lesen andere oder üben. Wieder andere schreiben eine Arbeit, spielen oder basteln. Und manche, vor allem die Kinder, wollen gelegentlich alles durcheinanderbringen, vielleicht, weil sie im Laufe der Stunden müde wurden. Deshalb sah sich die Kinderhilfe zu weiteren Ausgaben gezwungen. Wir haben Spiele gekauft, die die Betreuerinnen am Ende des Tages desinfizieren müssen. Es ist bei so vielen Aufgaben wichtig, verschiedene Möglichkeiten der Zerstreuung und des Vergnügens anbieten zu können, denn es ist für niemanden leicht, fast den ganzen Tag über stillzusitzen, nicht zu rufen, nicht zu laufen oder sich nicht umarmen zu können.

An einem einzigen Beispiel können wir die umfassende und wertvolle Arbeit der Kinderhilfe aufzeigen, die sie im Laufe dieser 40 Jahre mit hunderten von Familien geleistet hat.

Dies ist die Geschichte von Maria, die wir aus Datenschutzgründen so nennen wollen. Sie kam vor 12 Jahren auf die Welt, genau wie Millionen anderer Kinder, die es sich nicht ausgesucht haben, geboren zu werden, die nicht geplant oder gewollt sind. Sie sind da, weil ihre Eltern keine Empfängnisverhütung kannten oder weil die Methoden dafür in unserem Land von schlechter Qualität oder gefälscht sind. Und wenn die Mütter die Schwangerschaft bemerken, nehmen sie es resigniert auf sich, die Kinder zu bekommen. Deshalb sind diese ungewollten Kinder schon im Mutterleib gezeichnet.

Dieses Mädchen wurde in eine Familie geboren, in der sich alles um Drogen und den Handel damit dreht, in der die Großmutter, Onkel, Tanten und Cousins damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Der Handel und Verkauf von Drogen hat ihnen seit Generationen ermöglicht zu essen und deshalb sind die meisten von ihnen Verkäufer und Konsumenten gleichzeitig, weil sie keine andere Art kennen, Geld zu verdienen. So ist sie in diesem Ambiente aufgewachsen, wo sie fast die ganze Familie Drogen hat konsumieren sehen, wie Marihuana, Bazuco, Boxer inhalierend, und sie musste sogar ihren ermordeten Bruder auf dem Fußboden liegend sehen. Dieser wurde inmitten von Streit und Bandenkämpfen, ein Opfer der Gewalt und seines grausamen Umfeldes und eines Staates, der ihm nie eine Chance geboten hatte, der auch nie an diese Orte gelangt. Deshalb kennt man in dieser Familie auch keine andere Art des Überlebens.

Um mit der Geschichte fortzufahren: Maria musste oft ohne ihre Mutter auskommen, denn mit ihren 12 Jahren hat sie erleben müssen, wie die Mutter nach Hausdurchsuchungen oder Verhaftungen durch die Polizei zusammen mit der Großmutter und Tanten ins Gefängnis kam. Dort musste sie sie besuchen und in ihrem Alter sollte sie noch nicht das Ambiente eines Gefängnisses kennengelernt haben. Sie blieb in der Obhut der Geschwister, aber immer unter dem Schutz und der Kontrolle durch die Kinderhilfe. Auch musste sie Diskriminierungen ertragen und erleben, wie ihre Familie in den Sozialen Netzen und im Fernsehen als Verbrecher bezeichnet wurde. Um all das als Kind schon ertragen zu können, braucht man einen festen Halt und Kraft und in all der Zeit stand die Kinderhilfe ihr bei, denn hier bekam sie Liebe, Schutz und Zuwendung. Hier gibt es keine Diskriminierungen, sondern immer Gleichheit und Gerechtigkeit für die Kinder. Die Kinderhilfe hat auch versucht, die Mutter von dieser Geißel loszubekommen und ihr einmal geholfen, Thermoskannen für einen ambulanten Verkauf von Kaffee zu kaufen und weitere Dinge, die sie auf der Straße verkaufen konnte. So konnte sie ihr Geld anständig verdienen und war nicht in Gefahr, erneut ins Gefängnis zu kommen. Es dauerte ein Jahr, bis die Umstände sie erneut dazu bewegten, Drogen zu verkaufen, weshalb sie wieder ins Gefängnis kam.

Während ihres Aufenthaltes dort, wurde ihr Sohn getötet, als er einen Laden verließ. Wenige Meter von seinem Zuhause entfernt schoss eine Frau dreimal von hinten auf ihn, und Maria musste alles mit ansehen. Für die Mutter war es ein harter Schlag, weil sie sich nicht einmal von ihrem Sohn verabschieden konnte. Als sie entlassen wurde, wollte sie ihr Leben ändern, und die Kinderhilfe kaufte ihr (von einer Spende dafür) einen Verkaufswagen für Hotdogs, der Räder hatte, damit sie ihn an verschiedene Orte bewegen konnte. Damit konnte sie Schnellgerichte und Frittiertes verkaufen. Für lange Zeit bedeutete das ihren Lebensunterhalt, und in dieser Zeit konnte sie auch ihr Umfeld verändern und zog von der Großmutter fort, deren Haus das Zentrum eines Drogenhandels ist. Man bemerkte die Veränderungen, und für Maria war das eine gute Zeit. Aber erneut erlag Marias Mutter der Versuchung, Drogen zu verkaufen, weil die Umstände und Behörden ihr das Leben schwer machten, und kam nun für lange Zeit ins Gefängnis. Diesmal kam Maria in die Obhut ihrer Schwester. Das bedeutete eine positive Wendung in dieser Geschichte, denn die Schwester war selber etliche Jahre in der Kinderhilfe gewesen. Es wurde offensichtlich, dass der Verein viele gute Einflüsse auf sie gehabt hatte, denn sie war nicht zu früh wie viele andere junge Frauen schwanger geworden, sondern in einem guten Alter dafür. Sie nahm KEINE Drogen und lernte, auf anständige Weise ihr Geld in einem Restaurant zu verdienen. Sie will um keinen Preis ins Gefängnis kommen wie ihre Mutter oder der Vater ihrer Tochter, denn leider traf sie keine gute Wahl bei ihrem Lebensgefährten. Dieser Mann war drogenabhängig und kriminell und bei einem Überfall wurde er gefasst und kam ins Gefängnis. Aber sie will das weder für sich, noch für ihre Tochter und schon gar nicht für Maria, so dass sie sehr bei deren Erziehung hilft, indem sie von ihr ein gutes Benehmen verlangt und sich um ihr gutes Verhalten kümmert, wobei sie den Anweisungen folgt, die sie von der Kinderhilfe bekommt. Dies zu erleben, ist sehr befriedigend für den Verein, denn wir können sehen, wie sich die große Hilfe nach allen Seiten multipliziert, die wir den Allerbedürftigsten geben, was die Arbeit des Vereins so besonders macht.

Es gibt wirklich wunderbare Dinge in dieser an sich so harten Geschichte, denn als Maria 2 Monate alt war, wurden sie und ein Paar Zwillinge aus demselben Umfeld zum Anlass für die Gründung und Einrichtung der BABYKRIPPE in Haus Ursula. Diese hat bis heute zig Babys behütet und vorangebracht.

Dieser Jugendlichen heute ins Gesicht zu sehen und sie mit ihren Cousins und Cousinen zu vergleichen, ist sehr erfreulich, denn der Einfluss der Kinderhilfe ist bei ihr offensichtlich. Wir können natürlich nicht leugnen, dass sie einem negativen Einfluss ausgesetzt ist, aber gegen die schlechten Wörter, die sie lernt und gegen die irrigen Ideen in ihrem Kopf kann das gut ausgebildete Personal der Kinderhilfe eingreifen und verhindern, dass sich solche Dinge festsetzen. Für ihr Alter hat sie die richtige Größe und das entsprechende Gewicht, ist intelligent und immer dann, wenn sie in der Kinderhilfe ist fleißig beim Lernen. Ihre Familie, die von uns auch ständig angeleitet wird, hilft dabei, sie voranzubringen. Sie lenken sie und verlangen von ihr Fortschritte in der Schule und mit unseren gemeinsamen Anstrengungen wird Maria weiter kommen können.

Es ist sehr erfreulich zu sehen, wie anders dieses Mädchen geworden ist. Es muss recht schwer sein, immer mit der Versuchung der Drogen zu leben, diese zu kennen, zu sehen, wie so viele Kinder schon mit neun Jahren mit dem Konsum beginnen, und sich zu weigern, obwohl man ihr in ihrem Alter die Drogen schon oft angeboten hat, diesem Laster zu verfallen, das ihr Leben für immer schädigen würde. Jetzt wird sie von der Kinderhilfe angeordnet und bezahlt eine Therapie bekommen, damit um jeden Preis verhindert wird, dass sie in die Drogenszene gerät. In ihrem Alter haben wir schon viel verhindert und für sie getan und möchten noch mehr tun und mit allen Mitteln all das Positive und Herausragende in ihr fördern. Es wäre beinah ein Wunder, wenn die Kinderhilfe dies erreichen würde, denn mit ihr würden wir dann die Kette von Drogenabhängigkeit, Drogenhandel, Vandalismus und Analphabetismus in dieser Kernfamilie weiter durchbrechen. Es ist erfreulich zu sehen, was wir bei Maria erreicht haben, und wir unternehmen weiterhin große Anstrengungen, um noch viel mehr zu erreichen.

In diesem Alter ist es schon ein Fortschritt, sie als so eifrige Schülerin zu sehen und zusätzlich mit einer ganz anderen Vorstellung von ihrem Leben als die meisten Mitglieder ihrer Familie sie hatten. Aber nicht nur das, sondern auch die Mutter und die Schwester haben inzwischen dank der Unterstützung durch die KINDERHILFE ihre Mentalität verändert, indem sie jetzt das chaotische Viertel, in dem sie leben, verlassen wollen. Außerdem ist die Mutter, nur einen Monat nach ihrer erneuten Entlassung aus dem Gefängnis, fest entschlossen, keine Drogen mehr zu verkaufen. Sie hat mit einer ganz schweren Arbeit begonnen, dem Sammeln von Müll. Dabei zieht sie nachts auf der Suche nach Müll durch die Stadt, um Blech, Pappe und Glas zu finden, um damit etwas Geld zum Überleben zu verdienen. Das ist einer der Erfolge der KINDERHILFE und ein Beispiel, wie diese für viele Familien das Leben und die Denkweise verändert.

Maria hat im Laufe ihres Lebens eine gute Ernährung bekommen, denn seit ihrer Geburt hat die KINDERHILFE der Mutter gekochte und gesunde Nahrung geschickt, damit sie das Baby stillen konnte. In der Babykrippe bekam dieses dann die altersgemäße Babynahrung, kinderärztliche Kontrollen, und ihr ganzes Leben lang wurde sie von der Kinderhilfe ernährt. Dass sie heute eine Jugendliche voller Pläne ist, von denen wir hoffen, dass sie sich erfüllen, ist nur ein Beispiel für all das Erreichte, für all die Grundlagen und die Erziehung, die wir hier allen bieten.

Während der Pandemie hat dieses Mädchen mit seiner Familie Unterstützung für die monatliche Miete bekommen, was sehr wichtig war, weil die Mutter im Gefängnis ihre Strafe verbüßte. Deshalb unterstützten wir das Angebot ihrer Schwester, die auf unseren Rat hin die Wohngegend wechseln wollte, damit sie und ihre Schwester nicht mehr das ganze Elend der Drogen mit ansehen mussten, bis hin zu hoffnungslosen Fällen auf der Straße an ihrer Hausecke. Sie erhielten monatliche Lebensmittelvorräte, damit es ihnen nicht an Nahrung fehlte, und im Dezember den Besuch vom Nikolaus und ein weihnachtliches Essen für ihr Zuhause.

Der virtuelle Unterricht war sehr schwer für sie, weil sie tagsüber auf ihre kleine Nichte aufpassen musste, während ihre Schwester in einem Restaurant arbeitete, als etliche Geschäfte wieder geöffnet wurden. Dadurch konnte sie sich nicht ausreichend auf den Unterricht konzentrieren, verstand nicht, wie sie die Arbeiten und Aufgaben erledigen sollte und schaffte deswegen das Schuljahr nicht. Das hat sie sehr entmutigt und es ist typisch für sie, dass sie nicht anderen die Schuld dafür gibt, sondern ihren Fehler bekennt, nicht genügend Aufmerksamkeit aufgebracht zu haben. Auf Grund dessen sieht man sie in diesem Jahr viel aktiver bei ihren Arbeiten und sie bemüht sich um die besten Noten, damit sie doch noch in die siebte Klasse versetzt werden kann, womit sie das verlorene Jahr aufholen würde. Sie strengt sich unheimlich an, und wir hoffen, dass sie ihr Ziel erreicht.

Täglich kommt sie in den Verein, um ihr leckeres Mittagessen zu bekommen, wobei wir uns immer freuen, mit welcher Begeisterung sie alles isst, was hier angeboten wird. Danach erledigt sie eifrig ihre schulischen Aufgaben und wenn sie virtuellen Unterricht bekommt, steht ihr unser Internet zur Verfügung, damit sie problemlos in der Schule mitmachen kann.

Wie alle Kinder der Kinderhilfe hat auch sie 3 Mund- und Nasenmasken aus der Schneiderei des Vereins bekommen und sie hat hier gelernt, sich richtig zu verhalten, um nach Möglichkeit eine Infizierung zu vermeiden. Wir hoffen sehr, dass das Corona-Virus nicht in die Häuser der Kinderhilfe kommt.

Mit dieser Lebensgeschichte wollten wir aufzeigen, welche Erfolge uns dank der Anstrengungen all der Spender möglich sind, die trotz der weltweiten Krise die alltägliche Arbeit der Kinderhilfe weiterhin möglich machen, womit sie die Hoffnung geben, ein anderes Leben haben zu können und Veränderungen in der Welt bewirken, die so viele Leben retten.

Sandra Yicel Medina Sanchez