Generalstreik in Kolumbien

Liebe Paten und Unterstützer der Kinderhilfe für Kolumbien, 

mit diesem ganz aktuellen Video möchten wir Ihnen einen Einblick in den Generalstreik in Kolumbien, hier in Popayan, geben, der Ende April begonnen hat und dessen Ende nicht abzusehen ist. 

In unendlich langen Schlangen warten motorisierte Fahrzeuge auf Benzin, den einzigen „Humanitären Korridor“ nutzend, der geöffnet wurde. Dort bedankt sich ein Vater eines unserer Kinder, der wie so viele, nicht ohne Benzin als Motorradtaxifahrer arbeiten kann, für all die Hilfe durch den Verein, für die Betreuung der Kinder und die Lebensmittel – „Gott segne Sie“ 

Gleich zu Beginn des Streiks haben die Mitarbeiterinnen der Kinderhilfe große Mengen nicht verderblicher Lebensmittel noch zu einem „normalen“ Preis bestellen können, die inzwischen schon extrem knapp und teuer geworden sind. Da es kaum noch Treibstoff gibt, werden die Waren auf Handkarren angeliefert. 

Trotz der Gefahren und der weiten Wege kommen die meisten Kinder jeden Tag in den Verein, und um sie inmitten all der Not und der Gefahren, die zu Corona noch hinzu- kommen, zu behüten, betreuen und zu ernähren, nehmen die Mitarbeiterinnen der Kinderhilfe täglich weite Arbeitswege zu Fuß auf sich, weil es so gut wie keine Verkehrsmittel mehr gibt. 

Alle in der Kinderhilfe in Kolumbien und hier in Deutschland sind IHNEN unendlich dankbar, dass Sie mit IHRER Hilfe uns ermöglichen, so viele Kinder und ihre Familien erneut vor dem Hungern zu bewahren. 

Ihre Ute Sonntag und Ihr Detlef Hammel